FinanzPlan Austria v3.3
Modell: Jedes Modell hat einen eigenen Speicherbereich · Zwischenstand = eingefrorene Kopie
Detailstufe:

FinanzPlan Austria

Modulares Finanzplanungs-Tool nach österreichischem Recht — vom Solo-Start bis zum Mischbetrieb

Vollständiger Mehrjahres-Finanzplaner: von der einfachen 3-Positionen-Rechnung bis zur komplexen Struktur mit mehreren Standorten, Gesellschaftern, Mitarbeitern und Mischbetrieben (z. B. Tankstelle + Shop + Werkstatt, Kaffeehaus + Catering). Branchenprofile sind unverbindliche Vorlagen — nichts ist verpflichtend: einzeln laden, als Mischmodell addieren, oder eigene Profile aus dem aktuellen Plan speichern und wiederverwenden. Jede Position bleibt voll editierbar, inkl. USt-Satz pro Umsatzlinie (befreit / 0 / 10 / 13 / 20 %). Alle Rechtsformen mit korrekter Steuerlogik (ESt progressiv / KöSt 23 %), SVS-Beiträge, Lohnnebenkosten, WKO-Umlagen.

Planungszeitraum frei wählbar (2–10 Jahre, Start- und Endjahr in den Stammdaten). Mehrere Modelle parallel speicherbar — Neu, Duplizieren, Umbenennen, Zwischenstände (Snapshots) — jedes Modell in eigenem Speicherbereich. Charts konfigurierbar: Metrik und Darstellung (Balken / Linie / Fläche / Donut) je Diagramm wählbar, Diagramme hinzufügbar/entfernbar. Szenarien-Verschränkung: BASIS ist der Master — Konservativ/Optimistisch/Mindest werden live daraus abgeleitet (Faktor einstellbar). AfA-Dauer pro Investition wählbar. Breakeven-Tool mit Auftragsklassen. Risiko-Matrix + SWOT. Nachvollziehbare Rechenschritte an jeder Sektion. XLSX-Export aller Szenarien.

Berechnungen: §§ 33, 10 EStG (Tarif 2026) · KöSt 23 % · SVS Gewerbe/Neue Selbstständige · LNK-DG ≈ 30,2 % · Kleinunternehmergrenze 55.000 € · Lokal gespeichert, keine Datenübertragung.
LIZENZ: Frei für private und Forschungs-Nutzung mit Namensnennung · kommerzielle Nutzung nur nach Vereinbarung.
FinanzPlan Austria · Thomas Schüller / Syntagma Forschung Wien · ORCID 0009-0003-9799-6747 · forschung@tschueller.com
VVorhaben-TypForm des Vorhabens bestimmt die Maske
Eine Neugründung, eine Betriebsübernahme (z. B. Trafik), ein Geschäftsverkauf oder eine Nachfolge haben völlig unterschiedliche Kennzahlen. Wähle die Form — die passenden Zusatzfelder erscheinen darunter. Die normale Finanzplanung (Umsatz, Kosten, GuV …) gilt für alle Formen gleichermaßen; hier kommen nur die formspezifischen Aspekte dazu.
01Stammdaten & UnternehmensstrukturGrundlage aller Berechnungen
Lebenshaltungskosten
02StandorteHauptstandort + Zweigstellen
Kosten des 1. Standorts trägst du manuell in Sektion 11 ein (volle Kontrolle). Zusätzliche Standorte werden automatisch als Kostenzeile addiert (Miete + BK + Strom × 12, +5 %/Jahr).
03Gesellschafter / EigentümerAnteile müssen 100 % ergeben
04Gewerbe, Sparte & WKOPflichtmitgliedschaft, Umlagen, Mischgewerbe
je nach Land/Sparte ca. 100–400 €
Mischgewerbe = mehrere Berechtigungen, Grundumlage multipliziert sich
erst ab 1,9 Mio € Lohnsumme, meist 0
05Personal & Mitarbeiter14 Gehälter, LNK ≈ 30,2 %
06Branchen-Profile — unverbindliche Vorlagen
optional · ersetzen, mischen oder ganz ohne arbeiten
Ersetzen = Profil lädt frische Defaults (überschreibt BASIS). + Mischen = Profil-Positionen werden zusätzlich angehängt — so baust du Mischbetriebe: Tankstelle + Shop + Werkstatt, Kaffeehaus + Catering, Zahnarzt + Prophylaxe-Shop …
Profile sind reine Startvorlagen — keine Pflicht. Jede geladene Position ist danach vollständig editierbar (Namen, Werte, USt-Sätze, AfA). Eigene Profile (★) werden modell-übergreifend gespeichert und sind ebenso ersetz- und mischbar.
07Förderprogrammenach Bundesland gefiltert
Schnellauswahl:
08SzenarienBASIS = Master · abgeleitete live verschränkt
09Umsatzplanungbeliebig viele Linien
10Investitionen & AnlagespiegelAfA-Dauer pro Position
11Laufende Kosten+ automatische Posten (Personal, SVS, WKO, Standorte)
12Gewinn- und VerlustrechnungSteuerlogik je Rechtsform
13Cashflow & Liquiditätbetrieblich + privat
14Stundensatz-KalkulationBreak-even-basiert
AuslastungErläuterungStundensatz netto
15Breakeven-AnalyseAuftragsklassen
AuftragsklasseBeschreibung€/AuftragAufträge bis BE/Jahr≈ pro Monat
KKlassiker-Kennzahlenmodular zuschaltbarBreak-Even · Amortisation · Deckungsbeitrag

Deckungsbeitrag & Break-Even-Menge

aus Kostenplan übernehmbar
Kosten-Erlös-Verlauf bis Break-Even

Break-Even in Umsatz (Deckungsbeitragsquote)

Anteil vom Umsatz, der nach variablen Kosten bleibt

Amortisation & ROI einer Investition

zusätzlicher Cashflow durch die Investition
16Risikomanagement & SWOTRisiko-Matrix + 4-Felder
Stärken (intern)
Schwächen (intern)
Chancen (extern)
Bedrohungen (extern)
17Visualisierunglive
Jedes Diagramm ist konfigurierbar: Metrik (Umsatz, EBT, Netto, Kosten, AfA, Cashflow, Liquidität, Umsatz-/Kostenmix) und Darstellung (Balken, Linie, Fläche; bei Mix: Donut oder Balken) frei wählbar — Mix-Diagramme zusätzlich mit Jahresauswahl. Diagramme lassen sich hinzufügen und entfernen; die Konfiguration wird pro Modell gespeichert.
ΔModellvergleich & Synthese2–4 ModelleVergleichen · Mischen · Kombinieren
Gespeicherte Modelle nebeneinander vergleichen (z. B. konservative vs. ambitionierte Planung, Standort A vs. B) und daraus neue Mischmodelle erzeugen: entweder Bausteine kombinieren (Umsatz aus A, Kosten aus B) oder zwei Modelle gewichtet mitteln.
Modelle wählen (2–4)
Synthese A — Bausteine kombinieren
Je Baustein das Quellmodell wählen — daraus entsteht ein neues Modell.
Synthese B — Zwei Modelle gewichtet mischen
Umsatz-, Kosten- und Investitionsreihen werden linear gemischt (z. B. 60 % A + 40 % B). Stammdaten, Personal und übrige Einstellungen kommen aus Modell A.